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Förderung zur Energieberatung für Kommunen erweitert

Zum 1. Januar 2016 hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die vom BAFA administrierte bisherige Förderung von Energieeffizienz-Netzwerken für Kommunen ausgeweitet. Gefördert werden nun neben den Netzwerken noch die folgenden Fördermodule:


•    Energieberatung für ein energetisches Sanierungskonzept von Nichtwohngebäuden für Kommunen, kommunale Unternehmen und gemeinnützige Organisationen,
•    Neubauberatung von Nichtwohngebäuden für Kommunen, kommunale Unternehmen und gemeinnützige Organisationen sowie
•    Energieanalysen für öffentliche Abwasseranlagen.

Damit werden weitere Maßnahmen gemäß dem Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) umgesetzt.
Die Fördermittelnehmer können beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) die Förderung beantragen. Die Förderung erfolgt durch einen Zuschuss in Höhe von:


•    80 % der förderfähigen Ausgaben bis zu einem Maximalbetrag von 15.000 Euro bei der Beratung zu den Nichtwohngebäuden bzw.
•    30 % der förderfähigen Ausgaben bis zu einem Maximalbetrag von 30.000 Euro bei den Energieanalysen für öffentliche Abwasseranlagen.

Mit der Förderung soll insbesondere die energetische Erneuerung der veralteten Bausubstanz kommunaler Gebäude und Abwasseranlagen beschleunigt werden. Darüber hinaus soll auch die energieeffiziente Errichtung neuer Nichtwohngebäude von Kommunen und gemeinnützigen Organisationen erreicht werden.
Aufbauend auf die geförderten Beratungen können Kommunen die investive Umsetzung der Maßnahmen mit Hilfe der bekannten KfW-Förderprogramme finanzieren.
Die Richtlinie zur Förderung „Energieberatung und Energieeffizienz-Netzwerke für Kommunen und gemeinnützige Organisationen“ vom 16. Dezember 2015 (Veröffentlichung am 31. Dezember 2015 im Bundesanzeiger) können Sie hier ansehen.


Quelle: Energieeffizienz-Experten Newsletter Januar 2016 vom 29.01.2016