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KfW „Altersgerecht Umbauen“

Seit 19. November können private Eigentümer und Mieter Zuschüsse zur Sicherung gegen Wohnungs- und Hauseinbrüche bei der KfW in Anspruch nehmen. Darüber hinaus wurden die Zuschüsse für Investitionen in die Barrierereduzierung sowie für das Erreichen des anspruchsvollen Standards „Altersgerechtes Haus“ erhöht. Maßnahmen für den altersgerechten Umbau und den Einbruchschutz sind dabei frei kombinierbar.

Die KfW wird die Kreditförderung zum 1. April 2016 um zusätzliche Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz entsprechend erweitern.

Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Informationen zum Zuschuss, die darüber hinaus auch dem Steckbrief „Einbruchschutz“ der KfW entnommen werden können.

Wie ändern sich die Zuschusssätze?

Die Zuschusssätze für Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz und für Einzelmaßnahmen zur Barrierereduzierung betragen 10 % (vorher 8%), beim Erreichen des Förderstands „Altersgerechtes Haus“ 12,5 % der förderfähigen Investitionskosten (bisher 10%). Die Mindestinvestitionskosten sinken von 3.750 Euro auf 2.000 Euro.

Wie hoch ist der Zuschuss?

Wer ausschließlich Maßnahmen zum Einbruchschutz durchführen lässt, erhält je nach Höhe der Investitionskosten Zuschüsse von mind. 200 Euro bis max. 1.500 Euro. Bei Investitionen in barrierereduzierende Maßnahmen kann ein Zuschuss je nach Höhe der Investitionskosten von mind. 200 Euro bis max. 6.250 Euro beantragt werden.

Was wird gefördert?

Folgende Einzelmaßnahmen zum Einbruchschutz werden gefördert:

  • Einbau und Nachrüstung einbruchhemmender Haus- und Wohnungseingangstüren
  • Einbau von Nachrüstsystemen für Fenster
  • Einbau einbruchhemmender Gitter und Rollläden
  • Einbau von Einbruchs- und Überfallmeldeanlagen
  • Baugebundene Assistenzsysteme

Diese Maßnahmen können auch mit Maßnahmen zur Barrierereduzierung oder wie gewohnt mit dem Produkt „Energieeffizient Sanieren“ kombiniert werden. Der Einbau einbruchhemmender und barrierearmer Fenster, Balkon- und Terrassentüren ist weiterhin nur in diesem Produkt förderfähig.

Wer wird gefördert?

Gefördert werden natürliche Personen als Eigentümer oder Ersterwerber von selbst genutzten oder vermieteten Ein- und Zweifamilienhäusern und Eigentumswohnungen, sowie Mieter und Wohnungseigentümergemeinschaften.

Einbindung von Fachunternehmen

Die Durchführung aller Maßnahmen zur Barriereduzierung und zum Einbruchschutz erfolgt durch Fachunternehmen.

Wie erfolgt die Antragstellung?

Die Antragstellung erfolgt vor Beginn des Vorhabens direkt bei der KfW. Die Unterlagen zur Antragstellung sind ab sofort im Internet verfügbar (www.kfw.de/455).

Weiterführende Informationen zum Thema finden Sie unter www.kfw.de/einbruchschutz.